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Felgenhauer XJS Jaguar Racing Car
 
2006 Championship Race Updates Archive :
Silverstone   01/04/2006
Snetterton   16/04/2006
Croft Races  06/05/2006
Donington     04/06/2006
Cadwell Races 01/07/2006
Brands Hatch 15/07/2006
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Felgenhauer XJS Jaguar Racing Car
Jaguar XJS Racing 2006

RACE CALENDAR RESULT
Silverstone
Snetterton
Croft Race 1
Croft Race 2
Donington
Cadwell Park
Brands Hatch
Oulton Park
Mallory Park

Zandvoort (Non Championship )
Snetterton (Non Championship)
01/04/2006
16/04/2006
06/05/2006
06/05/2006
04/06/2006
01-02/07/2006
15/07/2006
12/08/2006
28/08/2006

09-10/08/2006
07/10/2006
10
9
9
9
15
13
13






Silverstone Race Meeting 01 April 2006
(organisiert vom MG Car Club)
National Circuit


Qualifying 12:00 – 12:15
Die ersten fünf Runden waren ein wenig gewöhnungsbedürftig Schnellere Mitstreiter versuchen zu Überholen, langsamere halten auf oder gelbe Flaggen irritieren. Zudem übersah ich Wagen Nr 58 (Derek Pearce) beim Ausgang von Luffield und drückte ihn auf die Randsteine.
Nichts-desto-trotz konnte nach diesen schwierigen fünf Runden meinen Rythmus finden und mich im Mittelfeld auf dem zwölften Platz qualifizieren.
Turn 1 (Copse): Könnte diese Kurve schneller nehmen, bremse zu früh.
Turn 2 (Maggotts): Wieder zu früh auf der Bremse, könnte nicht den Mut fassen diese Kurve Vollgas zu nehmen.
Turn 3 (Becketts): Hatte Probleme die Ideallinie zu finden, lenkte häufig zu früh ein.
Turn 4 (Brooklands): Die Kurve hätte schneller genommen werden können , aber ich lenkte zu früh ein und destabilisierte das Auto.
Turn 5 (Luffields): Kein Problem, versuchte die Randsteine beim Ausgang zu nutzen.
Turn 6 (Woodcote): Kein Problem.


Jaguar XJS Racing in Silverstone Jaguar Rennwagen fahren

Rennen 16:40 – 16:55
Ich konnte nach einem guten Start einen Platz gut machen und folgte Wagen Nr 25 (Matthew Skelton) für zwei Runden. Allerdings war ich ein wenig zu vorsichtig in Brooklands und Luffields, so daß mich Wagen Nr 17 (Simon Seath) nach Copse überholen konnte. Wagen Nr 25 konnte auf und davonfahren, während ich mit Wagen Nr 17 einen harten Kampf hatte. Ich konnte Maggotts und Becketts aufholen, verlor aber diesen Vorteil wieder in Copse.
Dennoch, während der letzten fünf Minuten konnte ich mich nach einem guten Abschluss des Maggotts und Becketts Komplexes neben Simon platzieren und in Brooklands überholen . Danach war es sehr schwierig Distanz aufzubauen, da ich plötzlich in Copse und Luffields von starkem Untersteuern geplagt wurde. Trotz dieser Probleme ich meinen 10. Platz bis zum Ende, allerdings von roten statt der üblichen gecheckten Flaggen wegen eines Unfalls markiert, hin halten. Gott sei Dank wurde niemanf ernsthaft verletzt!
Abschliessend kann ich nur bestätigen, daß unheimlich Spaß gemacht hat mit Jaguar XJS ein komplettes Rennen zu bestreiten. Der Jaguar XJS ist gutmütiges Auto und bibt seinem Fahrer viel Selbstvertrauen auf der Rennstrecke.


Snetterton Race Meeting 16 April 2006
(organisiert vom Classic Sports Car Club)


Qualifying 09:00 – 09:15
Die XJS waren als erste dran sich zu qualifizieren. Ich brauchte ca. fünf Runden um mich an die Rennstrecke zu gewöhnen, auf de rich vor drei Jahren mit Rennfahrerschule ein Rennen absolviert habe. Für einige Runden hatte ich Probleme langsamere Mitstreiter zu Überholen bis ich einen guten Überholpunkt Anfangs der Esses Schikane gefunden hatte. Zum Ende der Qualifikation hin konnte ich mich nochmals um zwei Sekunden verbessern und endete auf 11. Platz. Dies war allerdings ein wenig enttäuschend, da ich einen Platz unter besten zehn gehofft hatte.
Turn 1 (Riches): Keine großen Probleme, könnte die Kurve ein wenig schneller nehmen.
Turn 2 (Sears): Zu inkonsistent, entweder zu schnell oder zu langsam.
Turn 3+4 (Esses): Wagen ein wenig instabil beim Kurveneingang 3. Wahrscheinlich war mein “Heel and Toe” ein wenig unsauber.
Turn 5 (Bomb Hole): Keine größeren Probleme, vielleicht kann ich die Kurve schneller nehemen.
Turn 6 (Coram Kurve): Kein Problem.
Turn 7+8 (Russel Bend): Zu hektisch und treffe nicht die Ideallinie. Verliere zu viel Zeit.


Rennwagen fahren und Fahrtraining in Deutschland Felgenhauer Jaguar Racing in Snetterton

Rennen 13:20 – 13:35
Ich startete schlecht in das Rennen, da der Motor nicht auf genügend Touren gebracht wurde. Um verlorene Plätze wieder gut zu machen, fuhr ich sehr aggressiv und bremste viel zu spät für die Russel Schikane. Die Voderräder blockierten unter Qualm. Ein paar Runden später, schaltete ich aus Versehen einen Gang hoch statt herunter und hatte keine Power beim Verlassen der Russel Schikane. Dies endete mit einem Überholmanoever von Wagen 66 (Robert Macvicar). Ich konnte meinen Platz in der Esses Schikane zurückgewinnen, nachdem ich gut aus der Sears Kurve herauskam. Nach diesen Warnschüssen, riss ich mich zusammen und folgte Wagen 18 (Dave Robbie), 24 (Gordan Bobic) und 41 (Bruce Cologne-Brookes), die selbst um Positionen kämpften. Ich fuhr Rundenzeiten ähnlich der Dreiergruppe vor mir, so daß Überholen fast unmöglich erschien.
Doch während der letzten fünf Minuten des Rennens, drehte sich Wagen 41 in der Riches Kurve und zwangen Wagen 18 und 24 zu einem Ausweichmanoever über den Rasen. Ich bremste hart und konnte auf der Innenseite der Kurve ausweichen und drei Plätze gewinnen. Nun konzentrierte ich mich darauf den Abstand auszubauen und den 9. Platz in das Ziel zu retten. Dies war allerdings ein schwieriges Unterfangen, da Dave im Wagen 18, dessen beste Rundenzeit 2 Sekunden besser als meine war, mit jeder Runde aufholte und Druck auf mich ausübte. Ich müsste einen riskanteren Fahrstil annehmen um Dave hinter mich zu halten und drehte mich fast in den Ausgängen der Esses und Russel Schikanen, da ich zu früh beschleunigte.
Trotz aller Probleme konnte ich das Rennen auf der 9. Position beenden.
In Snetterton war viel Glück im Spiel:
Ich konnte nicht nur 2 Plätze trotz eines schlechten Startes von meiner Startposition gutmachen, sondern hatte einen technischen Defekt nach dem und nicht während des Rennens. Meine Kühlflüssigkeit floß kurz nach dem Ende des Rennens aus.
Für das nächste Rennen in Croft muß ich mich verbessern.


Croft Race Meeting 06 May 2006
(organisiert vom Classic Sports Car Club)
Race 1


Qualifying 09:35 – 09:50
Croft war eine neue Rennstrecke für mich, die ich so schnell wie möglich erlernen mußte. Die Kombination von sehr schnellen und langsamen Kurven machten meine Lernkurve sehr steil.
Für mehere Runden konnte ich langsamere Mitstreiter nicht überholen, da mir noch das Selbstvertrauen in die Rennstrecke fehlte. Nach einem Dreher im “Complex”, reißte ich mich zusammen und fing an bessere Rundenzeiten zu erzielen. Im Gegensatz zu mir bekannten Rennstrecken, bekam ich keine saubere Runde zusammen. Jede Runde war gespickt von großen Fehlern, die viel Zeit kosteten. Trotz aller Patzer konnte ich mich auf dem 10. Platz qualifizieren.
Turn 1 (Clerveaux): Keine größeren Probleme in der schnellen Rechtskurve. Erhöhte nach und nach die Kurvengeschwindigkeit.
Turn 2 (Hawthorn): Nahm die weitere Linie um einen höhere Motordrehzahl für die Schikane beibehalten zu können.
Turn 3 (Chicane): Lenkte anfangs zu spät ein, aber hatte keine größeren Probleme, nachdem ich den Einlenkpunkt geändert hatte.
Turn 4 (Tower Bend): Bremste zu früh und verlor zu Zeit.
Turn 5 (Jim Clark Esses): Diese Links – Rechts - Kurvenkombination kann mit Vollgas genommen werden. Ich mußte allerdings den Fuß vom Gas nehmen um Untersteuern beim Ausgang entgegenzukommen.
Turn 6 (Barcroft): Eine andere sehr schnelle Rechtskurve für die ich leicht den Fuß vom Gas nehmen mußte.
Turn 7 (Sunny In & Out): Ich war wenig ungeduldig mit dem Gasfuß und destabilisierte den Wagen. Für Sunny Out mußte ich nicht bremsen.
Turn 8 (Complex – S Bend): Diese Kurvenkombination stellte für mich ein großes Problem dar. Wenn ich nicht zu früh in den Eingang des Komplexes einlenkte, beschleunigte ich zu früh im zweiten Teil der Kombination. Ich hatte einen Dreher, nachdem ich beim Ausgang von Fahrbahn abkam.
Turn 9 (Hairpin): In dieser Spitzkehre lenkte ich entweder zu früh ein, beschleunigte zu früh oder verschaltete mich beim Runterschalten der Gänge.

Rennen 1. 11:45 – 12:00
Dieses Mal startete ich gut in das Rennen und reihte mich hinter Wagen 24 (Gordan Bobic) ein. Ein harter Kampf um die 8 Position startete. Ich verkürtzte den Abstand im zweiten Abschnitt der Rennstrecke (Jim Clark Esses, Barcroft und Sunny In & Out), während Gordan Bobic auf den Geraden besser wegkam. Leider verlor ich in der fünften Runden alle Gänge, nachdem ich nach dem Ausgang aus der Hairpin Spitzkehre versuchte die Gänge hochzuschalten. Die Motor drehte hoch, konnte aber die Kraft nicht umsetzen. Ich mußte das Rennen vorzeitig beenden und kehrte zu die Pits zurück. Zu meiner Verwunderung kamen alle Gänge wieder zurück, so daß wir dachten, ich habe vielleicht aus Versehen den Fuß nicht vollständig von der Kupplung genommen und das Problem selbst verursacht.
Postiv zu vermerken war das verstärkte Selbstvertrauen, nachdem ich während des Rennens ein paar saubere Runden ohne die schweren Fehler in Complex und Hairpin einfahren konnte
Für das zweite Rennen war harte Arbeit angesagt, da das Resultat vom ersten Rennen die Startaufstellung für das zweite bestimmte. Ich mußte also versuchen das Feld von Hinten aufzurollen.


Jaguar Rennwagen fahren Jaguar XJS Racing in Croft

Croft Race Meeting 06 May 2006
(organisiert vom Classic Sports Car Club)
Race 2


Qualifying
Das Resultat aus Rennen I bestimmte die Startaufstellung für Rennen II. Ich startete von der 12. Position vor Wagen 80 (Dexter Dimblebee), de rein paar Runden vor wegen technischen Defekts ausgeschieden war.

Rennen 2. 16:35 – 16:50
Nach dem Start reihte ich mich als letzter in Clerveaux ein und nahm mir Feld so weit wie möglich aufzurollen. Beim Ausgang von Hawthorn glückte mir mein erstes Überholmanöver. In der zweiten Runde überholte ich Waqgen 19 (Simon Isherwood) beim Kurveneingang zu Sunny In, welcher sich als guter Überholpunkt erwies. Eine Runde später nämlich konnte ich Wagen 71 (Philip Comer) an der selben Stelle eine Position abnehmen. Ich fuhr am Limit um den Abstand zur Gruppe, die vor mir lag, zu verkürzen und konnte nach ein paar Runden hinter Wagen 24 (Gordan Bobic) aufschliessen um den Kampf aus dem ersten Rennen weiterzuführen. Wie zuvor verlor auf den Geraden, konnte aber im zweiten Teil der Rennstrecke stark aufholen. Wenige Runden später positionierte ich mich zum Kurveneingang von Sunny In neben Wagen 24 und konnte mich gerade noch vorbeizwingen. Zum Eingang des Komplexes hätte ich beinahe die Position wieder verloren, da ich viel spät bremste und die Vorderräder blockierte. Mein Versuch den Abstand zu Wagen 24 aufzubauen scheiterete an dem Wiederaufkommen der Problem emit der Kupplung. Ich konnte zwar problemlos herunterschalten, aber nicht aus dem zweiten Gang wieder herauf. Es dauerte Sekunden bis der Gang griff. Dies bedeutete, daß ich die Hairpin Spitzkehre im dritten Gang nehmen mußte und Momentum verlor. In der letzten Runde verschlimmerten sich die Probleme und verlor komplett den dritten Gang beim Hochschalten. Ich versuchte vom zweiten direkt in den vierten zu schalten, drehte mich allerdings in Hawthorn, da der zweite Gang den Wagen destabilierte. Durch den Dreher verlor ich meinen 8. Platz und beendete das Rennen auf dem 9. Rang.
Im Großen und Ganzen war ich mich dem Verlauf des Rennens sehr zufrieden, da ich trotz aller Probleme mich als kompetitiv erwies.

Donington Park Race Meeting 04 June 2006
(organisiert vom Classic Sports Car Club)


Qualifying 09:25– 09:40
Die vom MotoGP und Formula 1 European Grand Prix 1993 her bekannte Rennstrecke von Donington, erwies sich als eine sehr schwer zu erlernende Rennstrecke. Besonders die schnellen Craner Kurven waren hart zu meistern. Mein Versuch in sechsten Runden des Qualifyings die Kurven mit Vollgas zu nehmen, endeten in einem spektakulären Dreher, da ich den Fuß aus Furcht vor Untersteuern vom Gas nahm und das Heck verlor. Leider hatten meine Reifen auf der rechten Seite Kontakt mit den Randsteinen und waren vollkommen zerstört. Ich konnte zwar langsam in die Paddocks “zurueckkriechen”, aber das Qualifying war für mich gelaufen. Da ich das Mindestsoll von drei Runden erfüllt hatte, wurden meine Rundenzeiten berücksichtigt und konnte von der 15. Position aus 25 Teilnehmern starten. Nicht zu schlecht, wenn man den ganzen Vekehr und gelbe Flaggen aus den ersten vier Runden berücksichtigt. Allerdings war ich mit meiner Rundenzeit von 1:36:77 unzufrieden. Ich sollte mindestens ein bis zwei Sekunden schneller sein.
Turn 1 (Redgate Corner): Lenkte zu früh ein und erzielte schlechte Kurvenausgänge. .
Turn 2 (Hollywood): Leichter Knick, kein Problem.
Turn 3 (Craner Kurven): Große Herausfoderung. Ein wenig vorsichtig am Anfang, aber versuchte es später mit Vollgas die Kurven zu nehmen. Dies endete mit einem Dreher, aber Vollgas ist möglich .
Turn 4 (Old Hairpin): Bremste zu früh und verlor Zeit.
Turn 5 (Schwantz Curve): Keine Probleme.
Turn 6 (McLean Corner): Probleme den Bremspunkt zu finden. Lenkte auch zu früh ein.
Turn 7 (Coppice Corner): Keine größeren Probleme, hatte aber wegen gelber Flaggen und Vekehr keinen Versuch.
Turn 8 (Esses): Bremste zu spät, hatte aber keine größeren Probleme.Guter überholpunkt.


Jaguar Rennwagen fahren Jaguar XJS Racing in Donington

Rennen 15:15 – 15:30
Ich verlor zwei Plätze nach einem schlechten Start (Reifen drehten durch). Nach zwei Runden konnte ich Wagen 19 (Simon Isherwood) in McLean Corner und Wagen 41 (Bruce Cologne-Brookes) in den Esses ueberholen. Ich konnte Wagen 24 (Gordan Bobic) von der Ferne aus sehen und gab alles um Aufzuschliessen. Runde für Runde konnte ich ein paar zehntel Sekunden gewinnen, allerdings in der sechsten Runde als Wagen 24 Probleme beim überrunden hatte, konnte ich voll aufschliessen und ein Kampf um Position brach aus (Déjà Vu von Croft). Ich konnte in der Old Hairpin, Coppice Corner und Esses attackieren, während Gordan Bobic auf den Geraden davonfahren konnte. Es endete fast mit einem Kontakt in der letzten Runde, nachdem Wagen 26 (Sam Clarke) uns vor der Old Hairpin überrundete. Wagen 24 bremste zu stark, so daß ich versuchte Sam Clarke zu folgen und mich vorbeizudrücken. Beim Kurvenausgang waren wir Kopf an Kopf und hatten Kontakt gehabt, wenn ich nicht den Fuß vom Gaspedal genommen hätte. Ich beendete das ereignisreiche Rennen in der 15. Position. Ich war ein wenig enttäuscht, daß ich meine Rundenzeit nicht um ein bis zwei Sekunden verbessern konnte. Neue Chance im nächsten Jahr…

Cadwell Park Race Meeting 01 Juli 2006
(organisiert vom Classic Sports Car Club)
Short Circuit


Qualifying 10:20 – 10:35
Cadwell Park wird gerechterweise die “Mini-Nordschleife” genannt. Die Strecke ist gekennzeichnet durch schwierige, technische Kurven und gravierende Höhenunterschiede. Eine Berg- und Talfahrt mit höher Geschwindigkeit, wobei fast jede Kurve eine Herausforderung darstellt.
Das Qualifying und das erste Rennen wurden auf der kurzen Strecke ausgetragen, das zweite Rennen auf der gesamten.
Das Qualifying erwies sich als sehr schwierig,da ich große Probleme mit der Ideallinie an vielen Stellen hatte. Die ungewöhnliche Spitzkehre am Ende der kurzen Strecke, die die Rennstrecke in zwei Teile teilt, unterbrach zudem den Fahrrythmus.
Dies war soweit mein schlechtestes Resultat im Qualifying für diese Saison. Vorletzter Platz, 16. aus 17 Teilnehmern. Harte Arbeit für das Rennen.
Turn 1 (Coppice): Keine Probleme in der steil hochgehenden Linkskurve.
Turn 2 (Charlies): Keine Probleme im ersten Teil der Kurve, allerdings lenkte ich häufig  zu früh für den zweiten Teil ein, so daß ich den Kurvenausgang vermasselte.
Turn 3 (Park): Bremste zu früh für die 90 Grad Rechtskurve. Muß den Bremspunkt verschieben.
Turn 4 (Chris Curve): Hatte anfangs kleinere Problem mit der Ideallinie. Später kam sehr gut durch – eine typische XJS Kurve.
Turn 5 + 6 (Gooseneck): Hier hatte ich sehr große Probleme die Ideallinie durch die rechts - links Kombination zu finden. Ich habe nicht genügend Gewchwindigkeit durch die Kurven getragen.
Turn 7 (Mansfield): Lenkte manchmal zu früh ein.
Turn 8 (Hairpin – Kurze Strecke): Sehr enge Spitzkehre, in der man nichts gewinnen, aber viel verlieren konnte. Auch hier lenkte ich häufig zu früh ein.

Rennen 14:45 – 15:00
Nach einem akzeptablen Start konnte ich die 16 Position halten und folgte der Gruppe vor mir. Das Feld war sehr eng zusammen und ich wartete auf meine Chance einige Kompetitoren auszubremsen und Plätze zu gewinnen. Allerdings hatte ein Mitbewerber ein Dreher beim Ausgang des Goosenecks in der ersten Runde, der mich zu einem harten Bremsmanoever zwang. Dies wiederrum führte zu einem Dreher meinerseits, da ich den Rennwagen zu sehr destabilisierte. Ich Schloß mich dem Feld in letzter Position wieder an und folgte Wagen Nr. 65 (Paul Reynolds). Ich konnte den Abstand in den Kurven Park, Gooseneck und Hairpin schliessen, verlor allerdings diesen Gewinn auf den Graden. Durch Ausfälle und technische Probleme an diesem sehr heißen Tag, konnte ich das Rennen auf dem 13. Platz beenden. Dies war eine sehr durchschnittliche Leistung meinerseits.


Jaguar Rennwagen fahren Jaguar XJS Racing in Cadwell Park

Cadwell Park Race Meeting 02 Juli 2006
(organisiert vom Classic Sports Car Club)
Full Circuit


Race2 14:15 – 14:30
Neuer Tag – neues Glück. Dieses Rennen fand dismal auf dem Gesamtkurs statt. Dies bedeutete, neue und herausfordernde Kurven zu meistern, allerdings auch einen besseren Fahrrythmus, da die Strecke nicht mehr durch extreme enge Spitzkehre unterbrochen wurde.
Nach zwei Übungsrunden am Morgen, wurde das Rennen am Nachmittag in der Reihenfolge des gestrigen Rennergebnisses gestartet.
Nach einem guten Start, konnte ich Paul Reynolds im Wagen Nr. 65 Eingangs Mansfield Überholen. Doch am Ausgang drehte sich ein Mitbewerber und zwang mich auf den Rasen auszuweichen. Ich konnte mich allerdings um zwei Positionen verbessern. In der selben Runde, in der Hairpin Spitzkehre des Gesamtkurses (siehe unten), konnte ich meinen zweiten Gang nicht finden und mußte einige Wagen durchlassen. Ich mich hinter Wagen Nr 55 von Stuart Ulph wieder und versuchte ihn zu überholen. Einige Runden später gelang es mir auch in der Hairpin Spitzkehre, als ich auf den Rasen herausgedrückt wurde und ich dennoch mehr rallymaessig an Stuart Ulph vorbeikam.
Ich konnte die Gruppe des Mittelfeldes von Weiten aus her erkennen und versuchte aufzuschliessen. Die aggressivere Fahrweise erzeugte allerdings Fehler auf meiner Seite: Ich drehte mich am Eingang zum “The Mountain” (siehe unten), nachdem ich eine zu enge Linie gewählt hatte. Ein anderes mal bremste ich zu spät für die Park Kurve, fuhr auf die dreckige Seite, verlor Grip und drehte mich. Diesmal konnte Stuart UIph seine Position zurückerobern. Ich fuhr von dort an etwas vorsichtiger, da sich durch die immense Hitze die Reifen verabschiedeten und einige Teilnehmer Oel verloren. Ich konnte das Rennen auf der 13. Position aus 18 Teilnehmern beenden. Diesmal wurde mir aber Position nicht geschenkt, sondern konnte diese aus eigener Leistung halten. Meine Bestzeitg war auch eher vergleichbar mit den schnelleren Mitbewerbern.
Alle Kurven des Gesamtkurses:
Turn 1 (Coppice): Sehr schnell auf dem Gesamtkurs. Mußte nur den Fuß leicht vom Gaspedal nehmen.
Turn 2 (Charlies): Keine Probleme im zweiten Teil..
Turn 3 (Park): Bremste einmal zu spät und erzeugte einen Dreher..
Turn 4 (Chris Curve).
Turn 5 + 6 (Gooseneck): Diesmal auf der Ideallinie..
Turn 7 (Mansfield): Guter überholdpunkt.
Turn 8 + 9 (The Mountain): Grosse Herausforderung, ansteigende links – rechts Kurvenkombination. Der Wagen hebt über der Huegelspitze beim Ausgang fast vom Boden ab.
Turn 10 (Hall Bends): Sehr enge, aber schnelle Kurve. Bin manchmal ein wenig zu weit herausgefahren.
Turn 11 (Hairpin – Gesamtkurs): Sehr langsame Kurve, versuchte es manchmal zu hart während des Rennens, da ich zu früh auf Gas gab. Turn 12 (Barn): Abfallende Rechtkurve die auf die Gerade führt. Ich hatte hier starkes Untersteuern.

Brands Hatch Race Meeting 15 Juli 2006
(organisiert vom Classic Sports Car Club)
Indy Circuit


Zunächst möchte ich mich bei meinen Kollegen, die mich während des Rennens angeführt und unterstützt haben, herzlich bedanken. Auch besten Dank an Kevin Doyle,der seinen modifizierten 12 Zylinder Jaguar XJC Serie 1, meinen interessierten Kollegen demonstriert hat.

Qualifying 09:00 – 09:15
Der berühmte Kurs von Brands Hatch, auf dem der Britische Formel 1 GP während der 60’er bis 80’er Jahre ausgetragen wurde, ist wegen seiner starken Gefälle und fehlenden Auslaufzonen  eine sehr heimtückische Strecke. Ich hatte in 2003 in der Clearways Kurve von Brands Hatch einen schweren Unfall, in dem ich einen Formel Ford Rennwagen der Rennschule in die Reifenwand drehte. Das Fahrzeug kam von der Ideallinie ab, verlor Grip auf der dreckigen Seite und drehte sich rückwärts in die Reifenwand. Ich hatte eine leichte Gehirnerschütterung, konnte aber am nächsten Tag am Qualifying teilnehmen.
Mit diesen unangenehmen Erinnerungen im Hinterkopf, wollte ich das Qualifying vorsichtiger angehen. Wahrscheinlich ein wenig zu vorsichtig, da ich in der 13. Position aus 18 Teilnehmern endete. Ich war ca. 2 Sekunden hinter Simon Seath auf dem 12. Platz, was eine Ewigkeit auf der kurzen Strecke ist.

Turn 1 (Paddock Hill Bend): Bremste zu stark für die schnelle Rechtskurve.
Turn 2 (Druid’s Bend): Verleitet zu abenteuerlichen Bremsmanoevern. Ich wahlte die leicht engere Ideallinie.
Turn 3 (Graham Hill Bend): Keine großen Probleme. Sollte leichter bremsen.
 Turn 4 (Surtees): Sollte wahrscheinlich mehr Umdrehungen durch die leichte Linkskurve tragen.
Turn 6 (McLaren & Clearways): Die Kurve wurde zu vorsichtig von mir genommen (Trainingsunfall von 2003). Erhöhte allerdings die Geswchwindigkeit zum Ende des Qualifyings.

Rennen 13:20 – 13:35
Ich verlor einen Platz nach einem langsamen Start und versuchte so schnell wie möglich Plätze wiedergutzumachen. Druid’s Bend stellte einen guten Überholpunkt dar, aber
überbremste meinen Wagen bei dem Versuch Wagen Nr.12 (Simon Ishwerwood) dort zu überholen und endete in der Kiesgrube. Ich konnte mich Dank des Rückwärtsganges aus Grube freifahren und das Rennen fortsetzen. Die nächsten Runden erwiesen sich wegen der verdreckten Reifen allerdings als sehr schwierig. Dennoch konnte ich eine Position von Paul Reynolds in Wagen Nr. 47 zurückerobern. Als meine Reifen wieder Grip fassten, versuchte ich auf Wagen N\r.19 (Simon Isherwood) aufzuschliessen. Ich war kurz davor ihn in Paddock Bend zu überholen , aber mich verliess mein Mut und unterbrach dieses Manoever. Später überrundete uns die Führungsriege (Derek Pearce, Sam Clarke und Gail Hill) und ich versuchte nicht im Weg zu stehen. Zum Ende hin fand ich meinen Rythmus und konnte meine Rundenzeiten stark verbessern, was sich allerdings als zu spät erwies. Ich beendere das Rennen in meiner Startposition, dem 13. Platz. Das Rennen war für mich enttaeuschend, da ich nicht wirklich an mein Limit gegengen bin. Ein Grund für die fehlende Leistung waren warhscheinlich die schlechten Erinnerungen von dem Trainingsunfall von 2003.